rbb - Landschleicher

Über uns

Das Portal für Literatur und Alltag in Berlin-Brandenburg www.zeitstimmen.de ist ein Vorhaben des Brandenburgischen Literaturbüros. Kooperationspartner ist das Kurt Tucholsky Literaturmuseum in Rheinsberg. Die redaktionelle Betreuung des Portals erfolgt im Brandenburgischen Literaturbüro, die Archivierung der Original-Aufzeichnungen im Kurt Tucholsky Literaturmuseum. Im Portal sind Bestände aus verschiedenen früheren Vorhaben zusammengeführt: Literaturgeschichtliche Informationen zur Region, die seit 1994 zusammengetragen wurden; Tagebücher und Briefe aus Berlin und Brandenburg, die seit 2008 gesammelt wurden; private Fotografien aus dem Ausstellungsvorhaben
"Kindheitsbilder. Alltagsfotografie in Brandenburg seit 1848".

Das Brandenburgische Literaturbüro hat seinen Sitz in Potsdam und operiert landesweit. Jährlich finden etwa 60 Lesungen in Zusammenarbeit mit Bibliotheken, Theatern, Verlagen, Buchhandlungen, Galerien und Museen an verschiedenen Orten im Land Brandenburg statt. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist die Literaturgeschichte der Region. Seit 1995 präsentiert das Brandenburgische Literaturbüro in größeren Abständen Ausstellungen, die in Potsdam und verschiedenen anderen Städten zu sehen waren bzw. sind. Das Brandenburgische Literaturbüro hat zahlreiche Bücher und Audio-CDs vor allem zu Themen der regionalen Literatur- und Zeitgeschichte herausgegeben. Nähere Informationen: www.literaturlandschaft.de.

Das Kurt Tucholsky Literaturmuseum befindet sich im Schloss Rheinsberg, es ist das einzige Tucholsky-Museum in Deutschland. Es bietet mit einer Vielzahl an Ausstellungen, Veranstaltungen, Publikationen und Projekten die Grundlage eines geistigen Austauschs − sowohl in der Auseinandersetzung mit vergangenen Literaturepochen als auch mit der Gegenwartsliteratur. Im Zentrum der Museumsarbeit steht das Sammeln, Bewahren, Erforschen und Präsentieren von Zeugnissen über das Leben und Werk des Publizisten Kurt Tucholsky. Neben dieser Sammlung richtet sich das wissenschaftliche Archiv des Museums aber auch auf andere Fachgebiete aus Literatur, Politik und Gesellschaft aus. Das Literaturmuseum versteht sich als Dokumentations- und Auskunftsstelle, die sich für die langfristige Aufbewahrung des aus dem Zeitstimmen-Projekt gewonnenen Archivguts verbürgt und sich zu dessen Sammlung, Ordnung und Erhaltung verpflichtet.

Sie möchten uns Tagebücher, Briefe, Erinnerungen oder Fotos zur Verfügung stellen?
Dann wenden Sie sich bitte direkt an uns: Kontakt »

Das Zeitstimmen-Portal wird laufend ergänzt. Hier einige Antworten auf wichtige Fragen zum Thema:

1. Zu welchem Zweck werden die Tagebücher, Briefe und Fotos gesammelt?
Die chronologische Zusammenstellung ausgewählter Texte soll das kollektive Tagebuch Brandenburgs ergeben, in dem sich der Wandel der Lebensverhältnisse in den verschiedenen Regionen des Landes nachvollziehen lässt.

2. Was wird veröffentlicht?
In Tagebüchern und Briefen befinden sich häufig Stellen, die der Selbstverständigung dienen und nicht für die Veröffentlichung gedacht sind. Sie entscheiden selbst, welche Passagen Sie von der möglichen Publikation ausnehmen oder anonymisieren möchten.

3. Was passiert mit meinen Texten und Fotos?
Sie können uns die Aufzeichnungen leihweise oder vollständig zur Verfügung stellen, im Original oder in Kopie. Im Fall der leihweisen Überlassung werden die Texte oder Fotos reproduziert. Sollten Sie sich entschließen, uns die Aufzeichnungen vollständig und im Original zu überlassen, werden die Tagebücher im Kurt Tucholsky Literaturmuseum archiviert und bleiben Ihnen weiterhin zugänglich.

 

Danksagung

Für die gewissenhafte Transkription der Tagebücher und Briefe möchten wir uns herzlich bedanken bei Ingo Allwardt, Helga Arlt, Ulrike Arndt, Christiane Barz, Heike Braun, Heide Franck, Eva Griebel, Brigitta Hafiz, Brigitte Hänsch, Jürgen Israel, Tanja Kersting, Dr. Rolf Krispin, Sylvia Lautenschläger, Johanna Marschall, Klaus Peter Möller, Wilhelma Moldenhauer, Viola F. Ording, Marion Rödel, Jochen Röhrig und Dr. Siegfried Steinberg.

Die zeitgeschichtliche Kommentierung von Tagebuch-Inhalten auf www.zeitstimmen.de erfolgt in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum in Berlin über eine inhaltlich gezielte Verlinkung mit dem Lebendigen virtuellen Museum Online (LeMO). LeMO ist ein Gang durch die deutsche Geschichte von der Gründung des Deutschen Reiches im 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Das Angebot verknüpft informative Texte mit musealen Objekten sowie Film- und Tondokumenten und vermittelt so ein umfassendes Bild von Geschichte.
LeMO ist ein Gemeinschaftsprojekt der folgenden Institutionen:

Deutsches Historisches Museum (DHM) in Berlin
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (HdG) in Bonn
Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) in Berlin

Die Bearbeitung der Zeit bis zum Kriegsende 1945 erfolgt durch das Deutsche Historische Museum. Das Haus der Geschichte ist für die Darstellung der Zeitgeschichte nach dem 8. Mai 1945 verantwortlich.

 

Förderer

  • Das Brandenburgische Literaturbüro und das Kurt Tucholsky Literaturmuseum werden unterstützt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

  • Das Tagebuchportal www.zeitstimmen.de und die begleitende Publikation wurden ermöglicht durch eine Zuwendung der Bundesstiftung Aufarbeitung sowie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

  • Die Neugestaltung des Zeitstimmen-Portals erfolgte unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg und wurde von der Staatskanzlei des Landes Brandenburg aus Lottomitteln gefördert.
HEUTE vor 27 Jahren

Hellmut Engelke

23.6.1990 Sigrun und ich stellen uns bei der Sparkasse in Lehnin an, um unseren Umtauschantrag abzugeben und einen Scheck für DM zu beantragen. Alle Sparkassen haben jetzt täglich bis 20 Uhr geöffnet und auch am
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